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keine angst

Ich fahre wieder heimwärts
durch eine Stadt aus Stahl.
Ich setz’ mich nieder auf mein Herz,
und spür’, es ist das letzte Mal.

Dann in der Nacht um halb Vier,
stell’ ich mir vor, was da so läuft,
bestell’ die Welt zu mir,
wieviel Unsinn hat sich angehäuft!

Plötzlich werden die Wände heller,
mein Herz pumpt immer schneller,
für den Gedanken in meinem Kopf
gibt’s keine Lade, gibt’s keinen Knopf.

Ich spring’ heraus aus meinem Schlaf,
bevor der letzte Zweifel mich packt.
Für meine Arbeit braucht’s nur eine Nacht,
ich tu’s noch heut’, das wär’ doch gelacht.

Ich kauf’ mir eine Spritzpistole,
eine grellrote Farbendose,
mit der schreib’ ich auf jedes Haus,
hoffentlich geht mir die Farbe nicht aus!

Ich lauf’ hinaus auf die Straße
und schreib’ auf jede Fassade
meine Liebe, meinen Hass,
und es macht mir immer mehr Spaß.
Ich schreibe: Keine Angst!

(wikipedia|lyricwiki)

zeug | 25/08/08



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